JPG oder PNG: Welches Format nimmst du wann?

JPGPNG
Bildschirm mit einem Foto und einem Logo auf durchsichtigem Hintergrund nebeneinander
Kurzfassung

JPG oder PNG? Fotos speicherst du als JPG, Screenshots, Logos, Grafiken mit Text und alles mit durchsichtigem Hintergrund als PNG. Der Haken: Oft hast du das falsche Format schon vorliegen. Ein Foto als PNG ist viel zu groß fürs Upload-Portal, und beim Umwandeln bekommt ein Logo leicht einen schwarzen Kasten.

Mit unserem kostenlosen PNG-in-JPG-Konverter wandelst du viele Bilder auf einmal um, wählst Weiß als Hintergrund und machst Fotos oft fünfmal kleiner. Probier es gleich mit deinen Bildern aus.

PNG in JPG umwandeln →

Du willst ein Bild speichern oder hochladen, und das Programm fragt: JPG oder PNG? Oder das Bewerbungsportal lehnt deinen Screenshot ab, weil er zu groß ist. Die Antwort ist meist einfach, wenn du weißt, was die beiden Formate gut können und was nicht.

JPG und PNG im Vergleich

JPG (JPEG)PNG
Komprimierungmit Verlust, dadurch kleinohne Verlust
Gut fürFotosScreenshots, Logos, Grafiken, Text
Dateigröße bei Fotoskleinoft fünfmal so groß
Dateigröße bei Grafikenoft größer, Kanten unscharfklein und scharf
Durchsichtiger Hintergrundneinja
Qualität bei erneutem Speichernwird jedes Mal etwas schlechterbleibt gleich
Wird angenommenfast überallfast überall

Welches Format für welchen Zweck?

Du willst …NimmWarum
Handyfoto per Mail oder WhatsApp schickenJPGklein, überall lesbar
Bewerbungsfoto oder Dokument hochladenJPGpasst unter das Größenlimit
Screenshot mit Text verschickenPNGSchrift bleibt scharf
Logo auf farbigen Hintergrund setzenPNGdurchsichtiger Hintergrund bleibt
Bild mehrmals bearbeitenPNGkein Verlust bei jedem Speichern
Foto druckenJPG (höchste Qualität)sieht gleich aus, Datei kleiner
Bilder auf eine Website stellenJPG für Fotos, PNG für Grafikenschnelle Ladezeit

Was ist JPG?

JPG, ausgeschrieben JPEG, gibt es seit 1992. Es ist das Standardformat für Fotos. JPG spart Platz, indem es Details weglässt, die das Auge kaum bemerkt. Bei Fotos mit weichen Übergängen fällt das nicht auf. Bei scharfen Kanten, etwa Schrift oder Linien, entstehen dagegen unschöne Flecken und Ränder.

Was ist PNG?

PNG steht für „Portable Network Graphics“ und gibt es seit 1996. Es speichert jedes Pixel genau so, wie es ist, also ohne Verlust. Dazu nutzt es ein Verfahren, das Wiederholungen platzsparend zusammenfasst. Bei Flächen in einer Farbe, wie in Screenshots oder Logos, funktioniert das sehr gut. Bei Fotos mit Millionen verschiedener Farben kaum.

PNG kann außerdem durchsichtige Stellen speichern. Darum kommen Logos und Symbole fast immer als PNG. Es gibt PNG-8 mit höchstens 256 Farben für einfache Grafiken und PNG-24 mit vollen Farben.

Echter Größenvergleich

Wir haben dieselben Bilder mit Filemanta umgewandelt (Oktober 2026):

  • Ein Foto: als PNG 1,0 MB, als JPG in hoher Qualität 206 KB. Das JPG ist fünfmal kleiner und sieht gleich aus.
  • Eine einfache Grafik: als PNG 3,7 KB, als JPG 20 KB. Hier ist das JPG größer und die Kanten werden unscharf.

Daran siehst du die Faustregel: Fotos gehören in JPG, Grafiken in PNG.

Was beim Umwandeln passiert

PNG in JPG: Die Datei wird bei Fotos deutlich kleiner. Durchsichtige Stellen muss JPG mit einer Farbe füllen. Viele Programme nehmen dafür Schwarz, und dein Logo steht plötzlich in einem schwarzen Kasten. Mit PNG in JPG wählst du selbst Weiß oder Schwarz und stellst die Qualität in drei Stufen ein. Du kannst viele Bilder auf einmal umwandeln.

JPG in PNG: Das Bild wird nicht besser. Was beim Speichern als JPG verloren ging, bleibt weg. Die Datei wird meist vier- bis sechsmal größer. Sinnvoll ist das nur, wenn ein Programm oder Formular PNG verlangt oder du das Bild öfter bearbeiten willst. Dafür gibt es JPG in PNG.

Nur die Endung umbenennen reicht in keine der beiden Richtungen. Warum, erklärt der Ratgeber Dateiendung ändern.

Warum JPG beim Speichern schlechter wird

Jedes Mal, wenn du ein JPG öffnest, bearbeitest und wieder als JPG speicherst, wird erneut komprimiert. Nach einigen Runden siehst du Flecken an Kanten und in einfarbigen Flächen. So vermeidest du das:

  • Behalte das Original und bearbeite immer eine Kopie.
  • Speichere Zwischenstände als PNG und erst das Endergebnis als JPG.
  • Stell beim Speichern als JPG eine hohe Qualität ein.

Und WebP, HEIC, AVIF?

Neben JPG und PNG begegnen dir drei neuere Formate:

FormatWo es herkommtGut zu wissen
WebPBilder von Websiteskleiner als JPG und PNG, aber nicht jedes Programm öffnet es
HEICFotos vom iPhoneetwa halb so groß wie JPG, Windows braucht eine Erweiterung
AVIFneuere Websitesnoch kleiner, aber noch wenig verbreitet

Zum Verschicken und Hochladen bleiben JPG und PNG die sichere Wahl. Was HEIC genau ist, erklärt der Ratgeber Was ist eine HEIC-Datei.

Häufige Fragen

Ist JPEG dasselbe wie JPG?

Ja. JPEG und JPG sind dasselbe Format. Ältere Windows-Versionen erlaubten nur drei Buchstaben als Endung, daher die Kurzform .jpg. Du kannst eine .jpeg-Datei einfach in .jpg umbenennen, ohne dass sich etwas ändert.

JPG oder PNG für den Druck?

Für Fotos reicht ein JPG in hoher Qualität und voller Auflösung, die Druckerei sieht keinen Unterschied. Für Logos, Grafiken und Text ist PNG besser, weil Kanten scharf bleiben. Achte bei beiden auf genug Pixel: Für ein A4-Foto in guter Qualität brauchst du etwa 2.500 × 3.500 Pixel.

Welches Format für WhatsApp?

Für Fotos ist JPG ideal. WhatsApp komprimiert Bilder beim normalen Senden ohnehin und macht daraus JPGs. Willst du ein Bild ohne Verlust schicken, etwa einen Screenshot mit kleiner Schrift, schick es als Dokument. Dann kommt das Original an, egal ob JPG oder PNG.

Welches Format für Bewerbungsfoto und Upload-Portale?

Meist JPG, weil es klein ist und fast jedes Portal es annimmt. Lies trotzdem die Vorgaben: Viele Portale haben ein Größenlimit von 1 bis 5 MB. Liegt dein Foto als PNG vor, wandle es in JPG um, dann passt es fast immer.

Wird ein Bild schärfer, wenn ich JPG in PNG umwandle?

Nein. Was beim Speichern als JPG verloren ging, holt PNG nicht zurück. Das Bild sieht genauso aus, die Datei wird aber meist vier- bis sechsmal größer. Sinnvoll ist JPG in PNG nur, wenn ein Programm PNG verlangt oder du das Bild mehrmals bearbeiten und speichern willst.

Warum ist mein Screenshot so groß?

Screenshots speichern iPhone, Android und Windows meist als PNG, also verlustfrei. Bei Text und Menüs ist das klein und scharf. Zeigt der Screenshot ein Foto oder ein Video-Standbild, wird die PNG-Datei schnell mehrere Megabyte groß. Als JPG ist sie dann oft nur ein Fünftel so groß.

Das Wichtigste in Kürze

  • Faustregel: Fotos als JPG, Screenshots, Logos, Text und Transparenz als PNG.
  • JPG komprimiert mit Verlust und ist dadurch klein, PNG speichert verlustfrei.
  • Nur PNG kann durchsichtige Stellen, JPG füllt sie mit einer Farbe.
  • Ein Foto als PNG ist oft fünfmal so groß wie als JPG.
  • JPG in PNG macht ein Bild nicht schärfer, nur die Datei größer.
  • JPG verliert bei jedem neuen Speichern etwas Qualität, das Original solltest du behalten.

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